Nur wer sich selbst führen kann,
kann andere führen!

Erst das eigene und dann das Potential anderer fördern und entwickeln

Ist das ein Anspruch!? Die Messlatte für Führungskräfte liegt heute höher denn je. In ihren Charaktereigenschaften sollen sie Vorbildwirkung haben, selbst in Krisenzeiten innere Ruhe und Balance ausstrahlen, sie sollen motivieren und Mitarbeiter zu Höchstleistungen führen, Sicherheit vermitteln und Aufbruchsgeist verkörpern, sie sollen im Personalgespräch erkennen, wer vor ihnen sitzt, und die Rahmenbedingungen für erfolgreiche Teamarbeit schaffen.

Was in Managementliteratur, Führungskräfteseminaren und Ausschreibungen von Top-Positionen heute als Erwartungshaltung formuliert wird, klingt wie eine grosse Herausforderung! Bewährungszeiten? Gibt es nicht mehr! Erfolge in der neuen Position werden schnell, schnellstens!, eingefordert, und so reduzieren sich die durchschnittlichen Verweildauern von Top-Managern in Unternehmen weiter auf mittlerweile nicht einmal mehr drei Jahre. Ob durchschlagender Erfolg oder das Abarbeiten an einer unlösbaren Aufgabe zum Wechsel in eine andere Position in einem anderen Unternehmen führte, bleibt meist ein Geheimnis.

Die Frage nach dem Sinn

Wer fragte sich da nicht manchmal, in einer „stillen Minute“, nach dem Sinn dieser hohen Anforderungsnorm, nach dem Sinn des Strebens nach Perfektion in der Führungsrolle und auch nach der Erreichbarkeit? „Wie weit werde ich kommen?“ „Wie weit bin ich in meiner Persönlichkeitsentwicklung schon gekommen und woran muss ich ggf. noch arbeiten?“ „Wie sehen mich meine Mitarbeiter und Vorgesetzten? Wo bin ich Vorbild, worin vielleicht noch nicht?“

Blick in den Spiegel

Um die eigene Leistungsfähigkeit fokussieren, eigene Potentiale ausschöpfen zu können und damit ein Vorbild für andere zu sein, bedarf es eines „Spiegels“. Diesen Spiegel können uns Vertraute vorhalten oder unsere Partner. Der Vorgesetzte tut es sowieso.

Doch es ist eine Sache, damit unmittelbar konfrontiert zu werden, und eine andere, in einer Coachingsituation systematisch mit einem neutralen Gegenüber vertraulich und offen sprechen zu können.

Welchen Weg wählen Sie für sich?